Immobilienfonds

Immobilienfonds ++ bester Anwalt ++ bester Fachanwalt

Millionen Anleger haben sich an einem Immobilienfonds beteiligt. Viele dieser Beteiligungen sind Not leidend. Wer ist der beste Anwalt für Immobilienfonds? Wie kann man kündigen?


Grundsätzlich muss man zwischen den offenen Immobilienfonds und den geschlossenen Immobilienfonds unterscheiden. Als Immobilienfonds werden verschiedene Gesellschaftsformen bezeichnet, die das Kapital von zahlreichen Anlegern bündeln, um diese in Immobilien zu investieren.

Geschlossene Immobilienfonds

Bei den geschlossenen Immobilienfonds wird dieses Geld in bestimmte Immobilien investiert. Berücksichtigt werden muss dabei, dass neben dem Geld der Anleger regelmäßig noch Fremdkapital aufgenommen wird. Dieses Fremdkapital kann bis zu 70 Prozent des Gesamtvolumens des Fonds ausmachen.

Immobilien sind meist nur einen Bruchteil des Fondsvolumens wert

Regelmäßig ist es auch so, dass die im Immobilienfonds befindlichen Immobilien vielfach nur die Hälfte, bestenfalls zwei Drittel, des Gesamtvolumens des Fonds wert sind. Der Rest wird für unzählige Nebenkosten ausgegeben, die meistens offen oder verdeckt in die Taschen der Initiatoren und der Vertriebe fließen.

Liquiditätsreserve dient auch zur Sicherung der Ausschüttungen

In zahlreichen Fällen wird auch eine Liquiditätsreserve gebildet. Die hat im Wesentlichen die Aufgabe, die Ausschüttungen an die Gesellschafter für einen bestimmten Zeitraum zu finanzieren. Der Anleger muss sich immer bewusst machen, dass die erhaltenen Ausschüttungen regelmäßig nicht einen Gewinn darstellen, sondern im Grunde nur die Rückzahlung des von ihnen selber eingezahlten Geldes sind. Dem Anleger wird damit das Gefühl vermittelt, seine Anlage laufe gut und rentiere sich. Irrtum!

Die geschlossenen Immobilienfonds sind regelmäßig nicht kündbar.

Die Beteiligung hat eine bestimmte Laufzeit. Kündigungen werden regelmäßig ausgeschlossen. Kündigen kann man deshalb nur aus wichtigen Grunde.

Risiko des Totalverlustes

Der Anleger kann auch nicht erwarten, dass er seine Einlage vollständig zurückbekommt. Er hat eine unternehmerische Beteiligung gezeichnet. Er trägt damit das Risiko des Totalverlustes. Bei Kündigung oder Ablauf hat er Anspruch auf das sogenannte Abfindungsguthaben, den „Wert“ seines Beteiligungsanteils. Oft wird er davon ausgehen müssen, dass dieses nur ein Bruchteil von dem wert ist, was er an Bargeld eingezahlt hat.

Anlegeberater muss wahrheitsgemäß aufklären

Der Anleger hat das Recht, vom Vermittler wahrheitsgemäß und vollständig über alle mit der Anlage verbundenen Risiken aufgeklärt zu werden. Das ist häufig nicht geschehen. Als Falschberatung sieht der Bundesgerichtshof insbesondere an, wenn der Anleger überredet wird, eine bestehende sichere Anlage, wie eine Lebensversicherung, aufzukündigen und diese in die unsichere Anlage eines Immobilienfonds einzuzahlen.
In diesen Fällen kann die Beteiligung gekündigt werden. Das ist insbesondere dann ratsam, wenn es sich um eine Ratenzahlung handelt.

Offene Immobilienfonds

Neben den geschlossenen Fonds gibt es auch die offenen Fonds. Diese unterliegen normalerweise der Aufsicht des BaFin. Vom Grundsatz her soll der jederzeitige Verkauf der

Beteiligung möglich sein.

Kommt aber der offene Immobilienfonds selber in Zahlungsschwierigkeiten, kann der offene Fonds geschlossen werden.
Nach einem genau vorgeschriebenen gesetzlichen Prozedere kann dieses letztlich zur Liquidation und Auflösung des offenen Immobilienfonds führen.
In unserer sammelklageonline.de Liste finden Sie die Namen der Anwälte, die sich intensiv zu den betreffenden Fonds engagiert haben.