Schiffsfonds

Hoffnung für Schiffsfondsanleger +++ bester Anwalt +++ Bewertung

Zehntausende Anleger haben sich an sogenannten Schiffsfonds beteiligt. Dabei werden die Schiffe durch das Eigenkapital der Anleger und durch aufgenommene Kredite finanziert. Dass es sich um eine unternehmerische Beteiligung des sog. Grauen Kapitalmarktes handelt, bei der auch immer mit dem Risiko des Totalverlustes gerechnet werden muss, war den Anlegern meist nicht bewusst. Vielmehr wurde ihnen die Beteiligung als nahezu risikolose Anlage verkauft.


Nunmehr sind immer mehr Fondsgesellschaften in die Krise geraten. Eine immer noch labile Weltwirtschaft sorgt dafür, dass die Charterraten niedrig bleiben und das Überangebot an Schiffen nicht ausgelastet werden kann. Die Branche befindet sich auf Talfahrt. Immer mehr Fondsgesellschaften geraten in die Insolvenz oder die Fondsgesellschaften müssen mit hohen Verlusten liquidiert werden. In dieser Situation werden immer mehr Anleger von den Fondsgesellschaften mit sogenannten Sanierungsplänen konfrontiert, die häufig nur die Funktion haben, Nachschusszahlungen zu verlangen bzw. bereits gezahlte Ausschüttungen wieder zurückzufordern.

Den Anlegern drohen damit hohe Verluste und sie stehen vor der Frage, wie sie reagieren sollen. Vielfach sind sie schon von ihren Fondsgesellschaften vor Gericht auf die Rückzahlung von Ausschüttungen verklagt worden. In diesem Zusammenhang hat der Bundesgerichtshof 2013 die Klagen von Fondsgesellschaften abgewiesen und damit die Rechte der Anleger gestärkt. Mithin ist es für die Anleger wichtig, prüfen zu lassen, ob Rückforderungsansprüche der Fondsgesellschaften berechtigt sind. In den vorliegenden Fällen konnte der Bundesgerichtshof den Gesellschaftsverträgen der Fondsgesellschaften bei der gebotenen objektiven Auslegung keinen Anspruch auf Rückzahlung der Ausschüttungen entnehmen.

Sind die Anleger fehlerhaft beraten worden, gilt es zu prüfen, ob sie ihr Geld zurückfordern können. Dabei sind Anlageberater, Banken oder auch die Emissionshäuser der Schiffsfonds mögliche Haftungsadressaten. Insbesondere wenn Berater Prämien (sog. Kick-Backs) für den Verkauf der Beteiligungen erhalten haben und dies nicht offengelegt haben, bestehen gute Chancen. Dies gilt auch, wenn Fondsprospekte nicht ausgehändigt wurden oder wesentliche Fehler enthalten bzw. unvollständig sind. Auch die Banken könnten in die Haftung genommen werden, wenn die Bankberater nicht anlage- bzw. anlegergerecht beraten haben bzw. unter Umständen auch wenn die Fondsbeteiligung durch die Bank kreditfinanziert wurden.

Anleger sollten allerdings bedenken, dass ihre Ansprüche Verjährungsfristen unterliegen und rechtzeitig geltend gemacht werden müssen.

In unserer www.sammelklageonline.de Liste finden Sie die Namen der Anwälte, die sich intensiv zu den betreffenden Fonds engagiert haben. Trotzdem weist Sammelklageonline.de darauf hin, dass die Nennung eines Anwaltes keine Empfehlung ist und selbstverständlich übernimmt sammelklageonline.de auch keine Garantie für den Erfolg.